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Echolotbilder: Wasser-Typen und Bodenverhältnisse

Echolot / Wasser-und Bodenverhältnisse

Vor Mai 2009

Die verschiedenen Arten von Wasser, in denen Sie Ihr Echolot benutzen, beeinflussen seinen Betrieb in einem ziemlich großen Umfang. Süßwasser setzt Schallwellen keinen sonderlich großer Widerstand entgegen.

In Salzwasser dagegen werden Schallwellen von allen möglichen Schwebeteilchen absorbiert und reflektiert. Hohe Frequenzen sind dafür deutlich anfälliger als niedrige und können in Salzwasser deshalb nicht so tief eindringen. Ein Teil des Problem liegt in der Natur der Meere selbst begründet – das Wasser wird durch Wind und Strömung ständig durchmischt. Wellen bringen Luftbläschen in das Oberflächenwasser und zerstreuen so das Ultraschallsignal, ebenso wie Plankton und Algen. Nicht zuletzt beeinträchtigen auch die im Wasser gelösten Mineralsalz die Ortungsergebnisse. Auch im Süßwasser gibt es Wind, Strömung und Mikroorganismen, die aber die Signale bei weitem nicht so sehr stören wie im Salzwasser.

Schlamm, Sand und Bodenbewuchs absorbieren und zerstreuen das Ultraschallsignal und reduzieren so die Stärke des reflektierten Echos. Felsen, Korallen und andere harte Objekt im Wasser besitzen dagegen gute Reflexionseigenschaften. Den Unterschied sehen Sie auf dem Bildschirm Ihres Fischfinders. Ein weicher Boden, Schlamm z.B. erzeugt eine dünne Linie. Harter Boden dagegen wird durch eine breite Linie angezeigt. Weicher Boden  Harter Boden

Sie können ein Echolot mit einem Blitzlicht in einem dunklen Raum vergleichen. Bewegen Sie das Licht durch den Raum, so werden weiße Wände und harte, helle Gegenstände deutlich abgebildet. Dunkler, mit Teppich bedeckter Boden und rauhe Oberflächen dagegen absorbieren und streuen das Licht und ist der Raum gar mit Rauch gefüllt, kann noch weniger erkannt werden. Der Rauch ist hier das Äquivalent zum Salzwasser bei den Echoloten.

Michael Fraude
© JAHR TOP SPECIAL VERLAG
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