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Trick 17

Angeln an der Ostsee / Fehmarn / Küstenangeln / Meerforellenangeln

Ich freue mich das ganze Jahr auf diese eine Woche im April, wenn es an die Küste geht, den Meerforellen hinterher, Männerurlaub. Proviant, Angeln und gute Laune verstaut, ziehen meine beiden

 

Söhne (6 und 8 Jahre) mit Papa Richtung Küste, Mama muß zu Hause bleiben – Männerurlaub !

Auf Fehmarn angekommen, stehe ich am kommenden Morgen bis zur Hüfte in der Ostsee. Mein Gladsax in grün-silber fliegt dem Horizont entgegen. Meine Söhnemänner haben nach fünf Minuten ohne Fisch die Lust verloren und tollen irgendwo am Strand herum.

Augenblicke, die unbeschreiblich sind und wie Bilder in Erinnerung bleiben.

Plötzlich ist die Rute krumm, ich habe nicht aufgepaßt, trotzdem hat sich der Fisch selbst gehakt. Schon springt er aus dem Wasser, eine tolle Forelle. Erst jetzt lockere ich die Bremse und beginne den Fisch zu drillen. Nach einigen Fluchten und Sprüngen, führe ich diesen herrlichen Fisch Richtung Kescher. Noch einen halben Meter, dann gehörst Du mir!

Soweit zur Theorie, denn jetzt kam Trick 17, die Variante vor der sich jeder Fußballer fürchtet.

Ich wurde getunnelt.

Eh ich mich versah war die Forelle nicht nur am Kescher vorbei, sondern mir zu allem Überfluß, glatt durch die Beine geschwommen. Was mir da durch den Kopf ging, möchte ich lieber nicht wiederholen. Ich muß ein tolles Bild abgegeben haben. Rute zwischen den Beinen, Forelle wild spritzend am Hintern, Gesichtsausdruck 5,99. Gott sei Dank saß der Haken so gut, das ich meine Forelle irgendwie in den Kescher stolpern konnte, mehr Glück als Zufall. So geschehen am 2. April 2006 auf Fehmarn. Angeln ist trotz bestem Material und Technik immer noch ein bischen Glückssache, Gott sei Dank!

Petri Heil,

Bericht von Frank Heinemeier

Mario Bartolli
© JAHR TOP SPECIAL VERLAG
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Letzte Kommentare

  • Sauber ;-)

    Lucas Stein / 22.05.2012
  • toller bericht. ich muß es mal so versuchen wie es da steht...

    Marcel / 22.05.2012
  • Schöner Artikel, meiner Erfahrung nach reichen aber für Aa...

    Dennis Lütkenhaus / 21.05.2012

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