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Zielfisch-Praxis: Futter-Tipps zum Eisangeln auf Rotaugen!

Angeln im Winter / Eisangeln / Zielfisch Rotauge

Eisangeln auf Rotaugen ist eine kurzweilige Art, dem Winter anglerisch ein Schnippchen zu schlagen. Denn die Silberlinge beißen gut unter der Eisecke – vorausgesetzt, man hat die richtige Futtertaktik!

Rotaugen on the Rocks

Eisangeln hat den unbestreitbaren Vorteil, dass der Angelplatz direkt über den Köpfen der Fische liegt. Man bohrt ein Loch, und schon kann es los gehen. Allerdings sollte man das Loch mit einem Eisbohrer drillen.

Wenn das Wetter mitspielt, ist das Eisangeln auf Rotaugen eine wahre Freude

Erstens geht das leicht von der Hand und zweitens macht es nicht so einen Krach wie mit einer Axt. Der Lärm verschreckt die Fische nämlich schnell und gründlich. Zum Eisangeln gibt es spezielle Ruten, aber wer mit einer leichten Spinnrute zwischen 1,60 m und 2,00 m Länge antritt, macht auch nichts verkehrt.

Da wegen der Gewässertiefe mit Laufposen geangelt wird, reichen die Längen vollkommen aus. Eine kleine Stationärrolle, bespult mit 16er oder 18er Mono (keine Geflochtene, die vereist!) komplettiert das Gerät. Das ca. 30 cm lange Vorfach sollte zwischen 0,08 und 0,12 mm dünn sein, bestückt mit einem 18er bis 22er Haken. Als Posen sind Waggler mit Tragkräften bis 2 g gut geeignet, die man sehr fein ausbleien sollte.

Auf den Zentimeter genau präsentiert

Unterm Eis halten sich die Rotaugen direkt am Grund auf. Hier muss der Köder dann bündig oder 1 bis 2 cm drüber angeboten werden. Genaues Loten ist also sehr wichtig, aber vom Eis aus auch kein Problem. Als Köder eignen sich neben Maden und kleinen Pinkies gequollene Partikel wie Weizen oder Hanf.

Rotaugen „On The Rocks“ (auf Eis). Im Hintergrund am Eisloch eine typische Eisangel

Sehr fängig ist auch immer wieder eine Kombination aus echten Pinkies mit einer Kunstmade (Berkley). Angefüttert wird natürlich mit den gleichen Ködern, die man auch als Hakenköder verwendet. Entweder füttert man sie pur, oder, falls es strömt, knetet man sie in ein dunkles, sehr salziges Futter ein. Aber bloß keine Massen anfüttern!

Futter-Tipp zum Eisangeln

Klassisches Grundfutter, welches etwas klebrig und deshalb für tiefe Gewässer geeignet ist, gequollener Hanf und Weizen. Angellehm, in den man Köder einkneten kann, Maden (Pinkies), feines Stillwasser-Futter. Der Mais ist eher ein Notköder, weil die Körner im Winter oft zu groß sind.

Zu Angelbeginn 2 oder 3 golfballgroße Kugeln und zwischendurch immer mal ein Kügelchen oder ein paar lose Köder einwerfen – das ist völlig ausreichend! Mit einem halben Kilo Futter kommt man einen ganzen Tag aus. Eisangeln sollte man nur, wenn das Eis zum Betreten freigegeben ist. Alles andere ist lebensgefährlich! Und man sollte sich auf jeden Fall wärmer anziehen als beim Uferangeln. Vor allem die Schuhe sollte gut isoliert oder mit Wärmekissen „getunt“ sein.

Jetzt Kommentieren: Welches Futter verwendet Ihr zum Eisangeln auf Rotaugen?

Profi-Tipps: So klappt’s mit den Winter-Rotaugen wenn es taut!

Getestet und für gut befunden: Die “Specialist” Friedfischrute von JRC

Fänge, Fakten & Fun: Hier geht’s zur Community von angeln.de

 

Fynn Krause
© JAHR TOP SPECIAL VERLAG
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Letzte Kommentare

  • PS: Den rush craw gibt es auch als Süßwasser-Version in 4"...

    PerchHunterPati / 18.05.2013
  • Ich liebe diese beiden Baitbreath-Köder ebenfalls, mit dem ...

    PerchHunterPati / 18.05.2013
  • Sehr guter Artikel !Keitech ist ja auch eine Japanische...

    Tobias Brockmann / 18.05.2013

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